Gesundheit

Die österreichische Gesundheitsstatistik bietet einen umfassenden Überblick über den Gesundheitszustand und das Gesundheitsverhalten der österreichischen Bevölkerung sowie zur Gesundheitsversorgung und zu den Gesundheitsausgaben. Sie soll nicht nur zur Identifizierung von gesundheitlichen Problemfeldern beitragen, sondern auch als Grundlage für gezielte gesundheitspolitische Maßnahmen dienen.

Die Todesursachenstatistik hat in Österreich eine bis ins 19. Jahrhundert zurückreichende Tradition und liefert wichtige Indikatoren für den Gesundheitszustand der Bevölkerung sowie Eckdaten für klinisch-medizinische Studien. Das mit der Todesursachenstatistik gewonnene Datenmaterial bildet die Grundlage für zahlreiche wissenschaftliche Arbeiten, welche die geographische, demographische und sozioökonomische Variation der Mortalität an bestimmten Krankheiten untersuchen. Die Forschungsfragen betreffen die Ätiologie von Krankheiten, Evaluierung von diagnostischen und therapeutischen Techniken, Untersuchung von Gesundheitsproblemen innerhalb spezifischer Gruppen und die Identifikation von Bereichen, in denen Todesfälle verhindert werden können.

Die Krebsinzidenz (Anzahl der Neuerkrankungen an Krebs pro Kalenderjahr) ist ein wichtiger Bestandteil der Gesundheitsberichterstattung und dient als Grundlage für die epidemiologische Forschung und für nationale und internationale wissenschaftliche Studien auf dem Gebiet der Onkologie. Die Gegenüberstellung der Krebsinzidenz und der Krebsmortalität ermöglicht eine nachprüfende Erfolgskontrolle von gesundheitspolitischen Maßnahmen. In der Gesundheitsberichterstattung spielen die Epidemiologie der Krebsinzidenz und der Krebsmortalität eine zentrale Rolle. Auch für die Evaluierung von Screening-Programmen sind die Daten des Krebsregisters und der Todesursachenstatistik von großer Bedeutung.

Seit dem Jahr 1989 übermittelt das Bundesministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit und Konsumentenschutz jährlich medizinische und administrative Daten österreichischer Krankenanstalten an Statistik Austria. Dies ist durch das Bundesgesetz zur Dokumentation im Gesundheitswesen geregelt. Anhand der Daten zu den stationären Aufenthalten wird von Statistik Austria jährlich die regional aufgeschlüsselte Statistik der Spitalsentlassungen nach Hauptdiagnosen erstellt und publiziert. Mit dem Berichtsjahr 1997 wurde das System der leistungsorientierten Krankenanstaltenfinanzierung (LKF) eingeführt. Das LKF-System beruht auf der Abrechnung der Krankenanstalten von leistungsorientierten Diagnosefallpauschalen. Diese bundesweit einheitliche Leistungsdokumentation liefert die Grundlage für die Statistik der medizinischen Leistungen.

Gesundheitsbefragungen werden in Österreich seit den 1970er Jahren durchgeführt und sind unverzichtbare Datenquellen für Informationen zum Gesundheitszustand und zum Gesundheitsverhalten der Bevölkerung sowie über die Inanspruchnahme von Einrichtungen des Gesundheitswesens. Die aktuelle Erhebung (Österreichische Gesundheitsbefragung 2014) liefert repräsentative Ergebnisse für die österreichische Bevölkerung im Alter von 15 und mehr Jahren. Der Bericht „Österreichische Gesundheitsbefragung 2014“ ist auch auf der Homepage des Gesundheitsministeriums verfügbar.

Ein weiterer Bestandteil der Gesundheitsstatistik sind Daten zum Personal und zu den Einrichtungen des Gesundheitswesens sowie gesundheitsrelevante Tatbestände aus der Sozialversicherung.

Die Ergebnisse der Berechnung der Gesundheitsausgaben in Österreich beleuchten das Gesundheitswesen aus ökonomischer Sicht und liefern Informationen zu der Finanzierung des österreichischen Gesundheitswesens sowie über die Verwendung dieser öffentlichen und privaten Mittel nach Gesundheitsleistungen und –güter. Um den Stellenwert der Gesundheitsausgaben in der österreichischen Volkswirtschaft beurteilen zu können bzw. um eine internationale Vergleichbarkeit zu gewährleisten werden die Gesundheitsausgaben nach der OECD Methodik „System of Health Accounts“ berechnet und in Relation zum Bruttoinlandsprodukt dargestellt.

Todesursachen
 201620172018
Gestorbene insgesamt80.66983.27083.975 
Häufigste Todesursache: Herz-Kreislauf-Erkrankungen33.24833.12532.684 
Krebserkrankungen
 201520162017
Krebsneuerkrankungen insgesamt40.95341.69141.389
Krebsprävalenz zum 31. Dezember1)341.641349.816357.781
Stationäre Versorgung in Akut-Krankenanstalten
 201620172018
Stationäre Aufenthalte2.705.4602.668.6072.702.221
Durchschnittliche Aufenthaltsdauer (in Tagen)6,46,46,3
Lebenserwartung ohne/mit funktionale(r) Beeinträchtigung bei der Geburt (in Jahren)
 201620172018
Männer57,9/21,258,0/21,358,0/21,3
Frauen57,8/26,157,6/26,357,7/26,3

 
 

Infografik COVID-19 Prävalenzstudie Nov. 2020
Infografik Gesundheitsbefragung 2019
Infografik COVID-19 Prävalenzstudie - Umgang/Wohlbefinden
Infografik COVID-19 Prävalenzstudie - max. Infektionen
Weltmännertag 2017
Depression - Weltgesundheitstag 2017

26.11.2020Mehr als die Hälfte der SARS-CoV-2-Infektionen kurz vor dem zweiten Lockdown sind behördlich nicht erfasstPDF304 KB
23.11.2020Soziale Faktoren haben einen prägenden Einfluss auf die GesundheitPDF85 KB
11.11.2020Testphase für COVID-19-Dunkelziffer- und SARS-CoV-2-Antikörperstudie startetPDF83 KB
19.10.2020Drei von vier Personen fühlen sich gesundheitlich gut oder sehr gut; chronische Krankheiten dennoch weit verbreitetPDF88 KB
19.10.2020Weniger Raucherinnen, aber Anteil stark Übergewichtiger in der Bevölkerung nimmt zuPDF88 KB
13.10.2020Statistik Austria startet erste österreichweite SARS-CoV-2-AntikörperstudiePDF82 KB
17.09.2020Todesursachen 2019: überwiegend altersbedingt; ein Viertel verstarb an KrebsPDF301 KB
10.09.202030,1% der 2019 Geborenen kamen per Kaiserschnitt zur Welt; 7,4% waren FrühgeborenePDF88 KB
09.07.2020Rund 4% der Sterbefälle im März und April 2020 aufgrund von COVID-19PDF645 KB
12.06.2020COVID-19-Prävalenz im Mai 2020 niedrig, Arbeitssituation Erwerbstätiger normalisiert sichPDF412 KB
04.05.2020COVID-19 Prävalenzstudie: maximal 0,15% der Bevölkerung in Österreich mit SARS-CoV-2 infiziertPDF83 KB
10.04.2020Statistik Austria führt zweite COVID-19-Dunkelziffer-Studie durchPDF71 KB
13.02.2020Laufende Gesundheitsausgaben lagen im Jahr 2018 bei 10,3% des BruttoinlandsproduktsPDF391 KB
30.01.2020Krebserkrankungen in Österreich: 357.781 Betroffene, 41.389 NeuerkrankungenPDF104 KB
18.11.2019Spitalsentlassungsstatistik 2018: 2,7 Mio. Spitalsaufenthalte, davon 150.000 in der RehabilitationPDF104 KB
26.06.2019Todesursachen 2018: Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Krebs weiterhin am häufigsten; insgesamt sinkende SterblichkeitPDF88 KB
13.06.2019Knapp 30% der 2018 Geborenen kamen per Kaiserschnitt zur Welt; Frühgeborenenrate sank auf 7%PDF101 KB
28.02.2019Spitalsaufenthalte 2017: mehr kürzere und mehr tagesklinische AufenthaltePDF103 KB
12.02.2019Laufende Gesundheitsausgaben liegen im Jahr 2017 unverändert bei 10,4% des BruttoinlandsproduktsPDF439 KB
31.01.2019Krebserkrankungen in Österreich 2016: 350.562 Betroffene, 40.718 NeuerkrankungenPDF103 KB


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Arbeitsunfälle und arbeitsbezogene Gesundheitsprobleme 2013

Erscheinungsdatum: 11/2014

 
 

33,00

 
 

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Arbeitsunfälle und arbeitsbezogene Gesundheitsprobleme 2007

Erscheinungsdatum: 3/2009

 
 

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Menschen mit Beeinträchtigungen

Erscheinungsdatum: 01/2017

 
 

 
 

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Erwerbstätigkeit von Menschen mit gesundheitlichen Beeinträchtigungen

Erscheinungsdatum: 03/2013

 
 

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Gesundheit und Gesundheitsversorgung 2000, Ergebnisse einer WHO-Studie für Österreich

Erscheinungsdatum: 3/2002

 
 

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Gesundheitszustand und Konsum medizinischer Leistungen, Ergebnisse des Mikrozensus September 1999

Erscheinungsdatum: 12/2002

 
 

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Jahrbuch der Gesundheitsstatistik 2018

Erscheinungsdatum: 07/2020

 
 

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Jahrbuch der Gesundheitsstatistik 2017

Erscheinungsdatum: 03/2019

 
 

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Jahrbuch der Gesundheitsstatistik 2016

Erscheinungsdatum: 03/2018

 
 

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Krebserkrankungen in Österreich 2020

Erscheinungsdatum: 04/2020

 
 

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Krebserkrankungen in Österreich 2018

Erscheinungsdatum: 01/2018

 
 

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Krebserkrankungen in Österreich 2016

Erscheinungsdatum: 01/2016

 
 

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Prognose der Krebsprävalenz bis 2030

Erscheinungsdatum: 02/2018

 
 

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Trends der Entwicklung von Krebserkrankungen in Österreich - Eine Prognose bis 2030

Erscheinungsdatum: 02/2015

 
 

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Rauchgewohnheiten; Ergebnisse des Mikrozensus Dezember 1997

Erscheinungsdatum: 2/2002

 
 

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Soziodemographische und sozioökonomische Determinanten von Gesundheit 2014

Erscheinungsdatum: 09/2016

 
 

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Sozio-demographische und sozio-ökonomische Determinanten von Gesundheit 2006/2007

Erscheinungsdatum: Mitte April 2008

 
 

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Soziodemographische und sozioökonomische Determinanten von Gesundheit 2019

Erscheinungsdatum: 11/2020

 
 

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Österreichische Gesundheitsbefragung 2019

Erscheinungsdatum: 10/2020

 
 

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Österreichische Gesundheitsbefragung 2014

Erscheinungsdatum: 11/2015

 
 

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Österreichische Gesundheitsbefragung 2006/2007

Erscheinungsdatum: 8/2007

 
 

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Österreichischer Todesursachenatlas 1998/2004

Erscheinungsdatum: 3/2008

 
 

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