Energie, Umwelt

Umweltbetroffenheit und Umweltverhalten von Personengruppen abhängig von Einkommen und Kaufkraft

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Erscheinungsfolge: Einmalig
Erscheinungsdatum: 03/2014

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Umweltbetroffenheit und Umweltverhalten von Personengruppen abhängig von Einkommen und Kaufkraft

Die Erhebung zu Umweltbedingungen und Umweltverhalten im Rahmen des Mikrozensus Umwelt liefert ein breites Datenfeld zur Umweltbetroffenheit und dem Umweltverhalten der österreichischen Wohnbevölkerung. Neben Umweltbedingungen wie Lärm- oder Geruchsbelastung werden hier auch Fragen zum Öko-Einkaufsverhalten oder der Verkehrsmittelwahl der RespondentInnen gestellt. Die Beobachtung von Umweltbedingungen und Umweltverhalten der Bevölkerung ist der älteste Zweig der Umweltberichterstattung bei STATISTIK AUSTRIA. Einerseits werden Verknüpfungen von Umweltmerkmalen mit sozioökonomischen Merkmalen ermöglicht, andererseits die Seite der Betroffenen sowie jene der Verursacher im Zusammenhang mit der Umweltproblematik aufgezeigt.

Der vorliegende Bericht untersucht, ob Einkommen und Kaufkraft eine Auswirkung auf die Umweltbetroffenheit und das Umweltverhalten von unterschiedlichen Personengruppen haben. Dafür wurden mittels Statistical Matching (der Verknüpfung zweier separater Datenkörper) Einkommensvariablen aus EU-SILC (EU Statistics on Income and Living Conditions) dem Mikrozensus Umweltbedingungen und Umweltverhalten hinzugefügt. Dadurch kann erstmals das gesamte verfügbare Haushaltseinkommen dem Umweltverhalten und der Umweltbetroffenheit der befragten Personen gegenübergestellt werden. Durch die angewandte Methodik der Mikrodatenverknüpfung können zudem neue inhaltliche Erkenntnisse gewonnen werden.

Der Bericht liefert somit einerseits wichtige inhaltliche Erkenntnisse über Verteilungsaspekte umweltrelevanter Faktoren (z.B. Lärm im Wohnbereich oder Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel). Ein vertiefender Fokus wird auf die Themenbereiche Lebensqualität, Beeinträchtigung durch Lärm, Einkauf von biologisch erzeugten Lebensmitteln und Mobilitätsverhalten gelegt. Andererseits werden zentrale methodische Fragen des Statistical Matchings diskutiert.